Schmerz - vom Ego zum Selbst

Wenn du mich auf einen höheren Ton stimmst,

so spüre ich Schmerz.

Aber ich weiß - oh Herr - der Schmerz ist,

um mich richtig zu stimmen.

-Tagore-

Fühlst du dich manchmal von den Herausforderungen des Lebens überfordert?

 

Du sehnst dich nach Frieden, Ruhe, einem Traumpartner, einem Lottogewinn, einem Karrieresprung oder deinem Traumhaus und meinst, DAS würde dein Leben wundersam verändern. Du möchtest endlich abheben, etwas Neues erleben, ein bisschen Glück haben.

Jedoch fühlst du dich eingeengt, bewegungslos, kraftlos, hilflos, ahnungslos, dich auflösend ...

 

Vielleicht geht es dir gerade so wie dem Schmetterling, der sich noch in seinem Kokon gefangen fühlt...

 

Es dauert nur noch eine kurze Zeit, bis der Schmetterling aus seinem engen Panzer schlüpft und zum ersten Mal in seinem Leben auf und davon fliegt. Doch im Kokon weiß er nichts von diesem Wunder, das ihn erwartet, und er fühlt sich einfach nur in einer tiefen Krise.

 

Irgendwann war die junge Raupe reif für einen Umbruch und hüllte sich in einen Kokon. Doch mit der Verpuppung schien sich ihre Lage verschlimmert zu haben, schien sich von ihrer Vision als fliegenden Schmetterling weiter denn je entfernt zu haben. Eingezwängt im Kokon konnte die Raupe nicht einmal mehr kriechen, jetzt war sie sogar bewegungslos! Sie trauerte vielmehr den guten alten Zeiten ihres Raupen-Daseins nach. Wie schön war es doch, sich bewegen zu können.

 

Ist dir dieses Gefühl bekannt? Manche Menschen igeln sich ein, kapseln sich ab und fühlen sich nur in ihren vier Wänden wohl. Der Kokon ist eine Schutzhülle, ein Panzer, damit die Raupe sich gefahrlos in den Schmetterling verwandeln kann. Die Raupe zieht sich aus der Außenwelt zurück, geht in sich, brütet sozusagen ihre Zukunft aus.

 

Um fliegen zu können und sich in ihr wahres Wesen zu entpuppen, muss sie erst den Weg nach innen wählen, den Weg des Alleinseins, der Einsamkeit, der Besinnung auf sich selbst, um wieder zu Sinnen zu kommen.

 

Würde jetzt ein vermeintlicher "Retter" den Kokon öffnen, wäre das eine Katastrophe. Diese "Rettung" wäre ihr Ende. Denn der Schmetterling lernt erst dann fliegen, wenn er bereit ist, die selbst gewählte Einsamkeit aufzubrechen, wenn er den Kokon aus eigener Kraft sprengen kann.

 

Der Schmetterling muss den Prozess der Verpuppung auf sich selbst gestellt durchleben. Die Raupe ist im Kokon nicht nur bewegungslos, sie befindet sich in Auflösung und lebt von dem "Fett", das sich die Raupe angefressen hatte. Jede einzelne Zelle vollzieht die Wandlung. Keine Raupen-Zelle gleicht mehr der späteren Schmetterlings-Zelle. Sie löst sich regelrecht vollkommen auf und zersetzt sich. 

 

Nach der Transformation ist alles anders - jetzt ist die Fähigkeit zum Fliegen vorhanden und neue Lebensdimensionen eröffnen sich, sie ist von anmutiger Schönheit, sensibel, feinfühlig, ein wahrhaft göttliches Geschöpf.

 

Jeder hat die Kraft, sich aus seiner ich-Verkapselung, seinem Kokon zu befreien. Es ist der Weg des Raupen-EGO zum Schmetterling-SELBST, der Weg wahrhaftiger Selbst-Verwirklichung.

 

Mit dem Leben fließen heißt, sich für das Wunder öffnen, das ICH BIN.

 

Quelle: Intuition von Kurt Tepperwein

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