GANZ ich "SEIN"

ICH-SEIN ... ein Bewusst-Seins-Weg 

C.G. Jung fragte ganz direkt: „Willst Du gut oder ganz werden?

Wer gut werden will, habe "...ein anstrengendes Leben vor sich, das über Ausschluss und Projektion immer mehr in die Enge führt.
Wer stattdessen ganz werden will, darf ein spannendes Leben erwarten, das ihn immer weiter machen wird und offener für das, was ist".

Albert Einstein sagte in einem berühmten Interview am Ende seines Lebens: 
„Ein Mensch ist ein räumlich und zeitlich beschränkter Teil des Ganzen, das wir "Universum" nennen. Er erlebt sich selbst und sein Denken und Fühlen als getrennt vom Rest in einer Art von optischer Täuschung seines Bewusstseins. Diese Wahnvorstellung ist ein Gefängnis, das uns auf unsere persönlichen Bedürfnisse und die Zuneigung zu einigen uns nah stehenden Menschen beschränkt. Es muss unsere Aufgabe sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Radius des Mitfühlens für andere ausweiten, so dass es alle Lebewesen und die gesamte Natur in ihrer Schönheit umfasst. Niemand kann diese Aufgabe vollends erfüllen, doch gerade die Anstrengungen, dieses Ziel zu erreichen, sind ein Teil der Befreiung und ein Fundament für innere Zuversicht.“ 

10 Anregungen für inneren Frieden und Zufriedenheit:

1.    Gier, Hass und Verblendung sind die hinterhältigen Kräfte, die zu Angst, Unfrieden und tiefer Unzufriedenheit treiben. Ihnen Einhalt zu gebieten ist die eigentliche „Friedens-Arbeit”. Eine große Hilfe leistet dabei das volle Verstehen der Vergänglichkeit und Veränderung aller Dinge dieser Welt. Da es auf Dauer nichts zum Festhalten gibt und wir auf natürliche Weise alles irgendwann verlieren, ist es einsichtig, Vieles loszulassen, was wir nicht brauchen.Verzeihe dir selbst und allen anderen. Verzeihen befreit dich von negativen Körperreaktionen, schult dein Mitgefühl und stärkt deine Verbundenheit mit dem großen Ganzen, (dem Universum, so wie es Albert Einstein oben nennt).


2.    Halte mehrmals am Tag inne – nur für so lange, dass du dir des eigenen Körpers bewusst wirst, wie er sich an dem momentanen Platz und in dem momentanen Augenblick fühlt. Das Hier und Jetzt einige Sekunden als „Mein eigenes Leben” erleben. Selbst diese wenigen Sekunden können wir nicht festhalten. Wir müssen sie gehen lassen. Neue kommen, bleiben nur wenige Augenblicke, und ziehen davon. Jeder Moment, den wir voll und ganz bewusst erleben, ist ein Glücksmoment. Das Vergehen des Momentes genau so bewusst bis ins Innerste zu erfahren, kann beglückende Weisheit sein. Achtsamkeit und Einsicht sind die Instrumente, die wir einsetzen können, um zufrieden zu werden.


3.    Denke dankbare Gedanken. Während du dankbare Gedanken denkst, ist es dir nicht möglich andere Gedanken zu denken. Danke für alles, was jetzt gut ist, was gut war und was gut sein wird. Wenn du fortgeschritten bist, danke sogar für alle (!) Erfahrungen auf deinem Weg.


4.    Wähle eine einfache Art der Meditation, eine Möglichkeit, deine Gedanken zu verlangsamen und sie wie Wolken am Himmel weiterziehen zu lassen. Wähle von Zeit zu Zeit einige Momente der Gedankenstille. Meditation ist hier als Begriff sehr weit gefasst. Zieh dich zurück vom Lärm der Welt, zieh dich zurück aus dem kollektiven Krisenmodus, gehe in die Natur, erhole dich bei einer Wanderung, schau einem Bach beim Fließen zu, blicke auf die Wellen eines Sees, des Meeres, lehne dich an einen Baum, an die Holzwand einer sonnenbeschienen Hütte, beobachte die Vögel beim Fliegen, schau den Rosen beim Wachsen zu, fühle die Freiheit, einen Gipfel zu erklimmen, koche dein Lieblingsrezept, backe, feiere, lade Freunde ein, die bereit sind mit dir in Dankbarkeit zu schwingen, male, tanze und  singe.


5.    Denke freudvolle Gedanken. Denke an alles, was dir Freude macht. Denke an alles, was die Freude in dir aufruft. Denke einfach Freude, Freude, Freude und verbinde einige Atemzüge bewusst damit. Erinnere dich an das – und schreibe eine Liste von allem auf – worüber du in deinem Leben bisher herzlichst gelacht hast.
Filme, Videos, Geschichten, Lieder, Situationen, Comics und finde neue Möglichkeiten zu lachen. Bewege dich, tanze, schwimme, erklimme Berge, spring über die Schnur, turne, laufe, reite, wähle die Bewegungsformen, die dir Spaß machen. Lass dabei allen Ehrgeiz fallen und mache alles nur so lange und so viel, wie es dir Freude bereitet. Höre Musik, die dich angenehm berührt, die dich erhebt und die dir gut tut.


6.    Stelle dir die richtigen Fragen: Statt dich zu fragen, warum du unglücklich bist, frage dich, was zu deinem Glück beiträgt. Frage dich, was heilt, was hilft, was dir dient, was dein Leben besser macht, was du für dich tun kannst und wie du zum Glück von andern beitragen kannst, was du denken und tun kannst, um dein Leben zu wandeln. Frage dich alle Fragen, die deine Kreativität anregen. Erinnere dich an den Grundsatz: Jede Frage beinhaltet Ihre Antwort. Je elaborierter und präziser deine Fragen sind, umso genauer wird die Antwort sein. Da jede Antwort schon in dir ist (sonst hättest du auch keine Frage), höre nach innen und lausche den Antworten. Sie mögen nicht in ganzen Sätzen erscheinen, doch sie kommen ganz bestimmt.


7.    Atme aus und lasse alles ziehen, was dir nicht dient. Atme ein und verbinde diesen neuen Atemzug mit einer neuen Wahl, wie „ich atme aus alle Angst und allen Schmerz, ich atme ein die Energie von Freude, Harmonie, Frieden“ etc.. Mach diese Übung durch den Tag einige Male, ein, zwei Minuten genügen dabei.

8.    Lese förderliche Literatur/höre förderliche CD´s. Es gibt so viele Pioniere „da draußen“, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, dir hilfreiche Hinweise und Tools zur Hand zu geben, wie du aus deinen alten Gedankenmustern heraus kommen kannst. Würdige diese Pioniere und nimm ihre Hilfe an. Besondere Hilfe kommt über jene, die aus eigener Erfahrung sprechen. Sie haben sich aus Ihrem eigenen Leiden befreit und sind der lebendige Beweis dafür, dass es funktioniert. Darüber hinaus gibt es tausende Wegweiser, die dir weiterhelfen. Der Wegweiser ist nicht der Weg, den Weg „musst Du selber gehen.“


9.    Ändere Deinen inneren Dialog, besprich die inneren Tonbänder und schreib die inneren Bücher neu. Das ist einfacher als du denkst, du überspielst einfach die alten Botschaften mit selbstgewählten Sätzen. Diese Sätze zu finden ist leicht, denn du hast ein natürliches Gefühl dafür, was dir guttut: Du willst glücklich, erfolgreich, gesund, kraftvoll, etc.. sein. Das darfst du! Gib dir selbst dazu die Erlaunis! Wähle die Gedanken, die dir guttun und spiele sie auf Dein inneres Tonband und zwar sooft, wie es dir möglich ist.


10.    
Verwende alle Deine Sinne, um in deinem Drehbuch deines inneren Films die Lebensszenen so zu verändern und zu gestalten, dass du dich in Regie und in der Hauptdarstellung wohl fühlst. Du kannst dabei ALLES verwenden, was dir dient, du bist FREI, in diesen Film alles einzuspielen, was du in Deinen kühnsten Träumen denkst. Es ist dein Film, es ist dein Leben, DU hast nicht nur die Verantwortung dafür, sondern auch alle Tools die du brauchst, um jenen Film zu drehen, der dich befriedigt. Verwende dabei dein inneres Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken und mach dir bewusst, dass DU REGIE führst. Die inneren Sinne unterscheiden sich von den äußeren Sinnen dadurch, dass sie oft mehr den Charakter von Anmutungen haben und subtiler erscheinen, als die Art wie wir unser Außen erleben. Setze keinen Ehrgeiz ein, sondern vertraue darauf, dass du es auf Deine Weise umsetzen kannst. Mach es wie ein Kind, beginne damit zu spielen.

Mögen wir und alle Wesen glücklich und zufrieden sein!

Literatur:
Adolf-Wiesner, Greta (2010): Lichtfluss, Roses & Quarks, Wien.
Conrad, Tobias und Timmel, Carola (2012): Ängsten gelassen begegnen, Carl Auer Systeme, Heidelberg.
Einstein, Albert (2007): Einstein sagt: Zitate, Einfälle, Gedanken, Piper Taschenbuch, München.
Jung, Carl G. (2001): Die Beziehungen zwischen dem Ich und dem Unbewussten, Deuter Taschenbuch Verlag, München.
Lyon, Ursula (2015): Sampada Yoga – Ein Arbeitsbuch, Waldhaus Verlag, Nickenich.

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